
Dem Zugriff auf die Daten des LonWorks Netzwerkes für dezentrale intelligente Automatisierung dient eine Vielzahl von Easylon Produkten, insbesondere die Easylon Interfaces und Easylon Software wie die OPC Server oder die Remote Network Interface Software.
Design und Leistungsumfang der Easylon LON Interfaces sind auf höchste Ansprüche ausgerichtet.
Dabei legen wir Wert
Aus diesen Gründen bietet jedes der Easylon Interfaces eine Vielzahl von Varianten, die jedoch auch vieles gemeinsam haben, was auf dieser Seite zusammengefasst ist.
Sollten Sie die gesuchte Lösung nicht finden, fragen Sie uns, vielleicht haben wir die Lösung für Ihr Problem bereits einmal für einen anderen Kunden geschaffen. Im Labor gibt es im allgemeinen mehr als im Katalog.
Unter dem Titel „Control Network Protocol Specification" beschreibt die EIA-709.1 Norm das der LonWorks Technologie zugrunde liegende Protokoll, LonTalk. Mit dieser Spezifikation und unter Lizenz der Echelon Corp. können Netzwerkknoten auch unabhängig vom Neuron Chip, der ansonsten essentiell einen LON Knoten darstellt, realisiert werden. Gesytec bietet solche Produkte in der Easylon VNI Linie an. Die Technologie ist in der europäische Norm EN 14908 beschrieben (weitere Normen)
VNI steht für Virtual Network Interface und beschreibt damit die Aufteilung der Schnittstelle in einen physikalischen und einen logischen Teil. Bei einer typischen Easylon VNI Schnittstellenkarte stellt sich dies wie folgt dar: Die Karte realisiert die Protokoll-Layer 1 und 2 der Schnittstelle. Der PC emuliert die Layer 3 bis 5.
Daraus resultieren bestimmte Vorteile:
In Praxis heißt das:
Unterstützt werden Windows Betriebssysteme von Windows 2000 bis zu den aktuellen wie XP und Vista einschließlich Windows CE (.net). Für einige Karten stehen auch Treiber für Windows 95 und 98 oder DOS zur Verfügung. Bei Verwendung der LON Interface Treiber kann der Nutzer die Treibernamen frei vergeben. Das bietet Vorteile sowohl bei älteren Systemen und Anwendungen, die bei Verwendung mehrerer Interfaces systematische Namen verlangen (LON1, LON2, …) als auch in verteilten Anwendungen, bei denen z. B. über RNI auf entfernte Systeme über den Treibernamen zugegriffen wird. Hier lassen sich dann "sprechende" Bezeichnungen verwenden.
Linux Treiber werden ebenfalls für die meisten Lon Interfaces (auch LonTalk Adapter oder LON NIC genannnt) mitgeliefert. Sie stehen in verschiedenen Kernel Versionen im Quelltext zur Verfügung.
Treiber Updates und Versionen für neue Betriebssysteme können jederzeit von den Support Seiten der Gesytec Web Site heruntergeladen werden. Wollen Sie andere als den Standard, fragen Sie bitte.
Für die Funktion als LonWorks Netzwerkinterface benötigt der Neuron Chip eine spezielle Firmware. Dazu stehen zwei Varianten zur Verfügung: MIP und NSI. Die NSI Firmware wird dann benötigt, wenn das LON Interface von einer LNS basierten Anwendung, wie zum Beispiel einem Netzwerkmanagement Tool, verwendet werden soll. Dies betrifft insbesondere die LNS Versionen bis 2.x. Ab LNS 3.x sollte ein VNI Interface verwendet werden, da dies eine bessere Performance bietet.
Interfaces mit MIP Firmware können für alle anderen Anwendungen eingesetzt werden, zum Beispiel für den Easylon OPC Server M. Mit der MIP Firmware steht der Anwendung mehr Speicher zur Verfügung. Damit können mehr und größere Buffer realisiert werden, was zu besserer Performance führt. Ein weiterer Vorteil der Varianten mit MIP Firmware besteht in einem günstigeren Preis.
Free Topology (TP/FT-78) und Transformer Coupled Twisted Pair Transceiver (TP/XF-78 bzw. -1250) sind Standard Varianten der Easylon Interfaces. Dazu kommen, je nach Interfacetyp, noch Varianten mit RS 485, Smart Transceiver FTX oder Direct Connect (DC) Transceiver. Dabei bieten die RS 485 Transceiver der meisten Interfaces eine galvanische Trennung (s. Produktbeschreibung).
Für die Inbetriebnahme der LonWorks Interfaces stehen diverse Tools zur Verfügung. Mit ihnen können evtl. auftretende Probleme schnell eingekreist werden. Entwickler wissen es zu schätzen, dass die Easylon Interfaces einen Debug Modus unterstützen, der das Testen neuer Applikationen erleichtert.
EasyCheck zum Beispiel, ist ein kleines und vielseitiges Programm für Setup und Diagnose von LON Interfaces. Grundlegende Tests und Konfigurationen, wie das Einstellen von LonWorks Adresse, Modus und Buffer können einfach mit EasyCheck durchgeführt werden. Kommunikationstests erfolgen durch Senden und Empfangen von Service Pin Meldungen. Ein weiteres Feature ist das Scannen der Domain auf vorhandene Knoten. Die „Perfomance Tests“ vergleichen die Geschwindigkeit von zwei Interfaces. EasyCheck zeigt zudem auch die Versionen aller auf dem Pc installierten Easylon Software an.
Die zum Lieferumfang der Easylon Interfaces gehörige WLDV32.DLL bietet ein 32-Bit Treiber Interface für Windows Betriebssysteme. Sie erlaubt die Verwendung alter Software, die noch für 16-Bit Systeme erstellt wurden. Diese kann zur Verwendung mit Interfaces anderer Hersteller auch separat erworben werden.
Diese Software für den Fernzugriff von einem vernetzten PC (LAN, Internet) über TCP/IP auf LonWorks Interfaces am Netzwerk gehört zum Lieferumfang der Easylon Interfaces. Wenn Sie von Ihrem PC aus Netzwerkmanagementaufgaben an einem weit entfernten LonWorks Netz ausführen wollen, ist dies die eleganteste Lösung: Weiteres dazu finden Sie in einer separaten Produktbeschreibung.