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Easylon OPC Server M

  • LON OPC Server für Data Access
  • erfasst unbekannte LonWorks Netze
  • Netzwerkvariablen-Browser
  • Diagnosefeatures, Simulationsmodus
  • Binding Support
  • LNS PlugIn verfügbar

Für LON Netze ohne LNS Server

Der Easylon OPC Server M ermöglicht beliebigen OPC Clients den Zugriff auf ein LonWorks Netzwerk. Er zeichnet sich durch eine intuitive und praxisnahe Be­dienung aus. Die Software stellt die optimale Lösung für LON Netze dar, in denen nicht permanent ein LNS Server installiert ist. Bis zu acht Instanzen des OPC Servers können gleichzeitig auf einem PC installiert werden. Damit ist der Zugriff auf mehrere LonWorks Netze gleichzeitig möglich.

Durch einen Scan und Upload Vorgang ermittelt er die Struktur des Netzwer­kes und alle relevanten Informationen über die Knoten und speichert diese in einer MS-Access Datenbank. Alternativ dazu kann mit einem LNS PlugIn diese Daten­bank auch aus einem Netzwerkmanagement-Tool heraus exportiert werden.

In einer Baumansicht der Netztopologie werden die Knoten mit den Netz­werkvariablen und Configuration Properties dargestellt. Im Monitoring Modus werden die Werte dieser Variablen dynamisch angezeigt. Ebenfalls können aus dieser Ansicht heraus Werte in die Knoten geschrieben werden, was bei der In­be­triebnahme eines Netzes einen großen Vorteil darstellt.

Über den OPC Browser werden die verfügbaren Werte in der gleichen Hierarchie angezeigt wie im OPC Server selbst. Damit wird eine durchgängige Namensstruktur für die Werte realisiert. Der OPC Server zeigt seine Verwendung durch Clients an, indem er die Verbindungen zu den Clients aufführt und darstellt, welche OPC Gruppen mit welchen Items angelegt sind. Das in seiner Ausführlichkeit parame­trierbare Pro­to­koll stellt eine weitere Diagnosefunktion dar.

Im Normalfall ermittelt der OPC Server die Werte der Daten durch eine ex­plizite Abfrage. Es ist aber auch möglich Bindings zu implementieren. Dazu kön­nen mit Hilfe des XIF Editors Netzwerkvariablen für den OPC Server selbst an­gegeben werden. Damit wird der OPC Server selbst zum LonWorks Knoten. Nun können Werte aus dem Netzwerk auf den OPC Server gebunden werden. Dies ist insbesondere bei Alarmen oder Störmeldungen empfehlenswert. Über Ausgangsvariablen auf dem OPC Server kann per Gruppen-Binding ein Befehl an mehrere Knoten gleichzeitig ausgegeben werden. Dies spart Programmierarbeit in der Visualisierung.